PrintStars 2014 - Der Innovationspreis der Deutschen Druckindustrie

Dieses Jahr wurden 449 Produkte zu den PrintStars von fast 1.000 Beteiligten angemeldet, das ist ein neuer Rekord! 

Die PrintNight 2014 und der PrintCongress finden am Donnerstag, den 18. September 2014, in der Liederhalle in Stuttgart statt. Anmeldungen sind ab Mitte Juli möglich (www.print.de).

Und wir sind gleich in zwei Kategorien nominiert und somit doppelter „PrintStar2014 Finalist“:

 

Offizielle Pressemitteilung vom 29.07.2014 

Voller Spannung wurde die Bekanntgabe der Finalisten der PrintStars 2014 erwartet. Nun wurden die über 250 nominierten Produkte und ihre Einreicher veröffentlicht und können sich über eine Anerkennung als „PrintStar2014 Finalist“ freuen!

Doch es bleibt weiter spannend: Das Geheimnis, wer von den Finalisten die ersten drei Plätze belegen und somit PrintStars Gold, Silber oder Bronze gewinnen wird, wird erst bei der feierlichen Preisverleihung PrintNight am 18. September 2014 im Kongresszentrum Liederhalle in Stuttgart gelüftet.

Spannend wird es auch tagsüber beim PrintCongress 2014. Der vom Verlag Deutscher Drucker und GC Graphic Consult organisierte Event steht dieses Jahr ganz unter den Leitthemen „Kooperationen im Online-Druck“ und "Chancen des 3D-Drucks". Der PrintCongress wendet sich an Unternehmer, Geschäftsführer und alle Entscheider in Management, Verkauf und Technik und bietet wichtige Entscheidungsgrundlagen für das tägliche Geschäft. Wer den Tageskongress besucht, kann seine Chancen besser ausloten.

Der Kongress ist außerdem eine starke Plattform für den Austausch unter Branchenkollegen. Weitere Informationen gibt es auf www.printcongress.de Ein Highlight ist auch wieder die effektvoll inszenierte PrintStars-Ausstellung der besten 250 Druckprodukte.

Alle nominierten Druckprodukte können während des gesamten Kongresstages in Augenschein genommen werden. Bei den PrintStars 2014 beteiligten sich erneut über 900 Printbuyer, Druckereien, Agenturen, Fotostudios, Verlage, Vorstufenbetriebe und Weiterverarbeitungsunternehmen. Starke Einsendungen verzeichnete der Award auch von den Hoch-, Berufs- und Technikerschulen.

Unterstützt werden die PrintStars 2014 von folgenden renommierten Unternehmen:

SPONSOREN: EFI, Fujifilm, Hewlett Packard, Drupa - Messe Düsseldorf, Heidelberger Druckmaschinen, Hilpert Printing Equipment, Koenig & Bauer (KBA), Medien-Versicherung, Felix Böttcher

Kooperationspartner der PrintStars 2014 sind: Bergische Universität Wuppertal, Bundesverband Druck und Medien (bvdm), com! Das Computer Magazin Deutschsprachige Flexodruck-Fachgruppe (DFTA), Deutsches Institut Druck (DID), doxnet, European Web Association (EWA), Fachverband Führungskräfte der Druckindustrie und Informationsverarbeitung (FDI), Fachverband Medienproduktioner (f:mp.), Forum Corporate Publishing (FCP), Hochschule der Medien Stuttgart, Horizont, kommunikationsverband, Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)

Forschungs- und Innovationspreis der IHK Mittlerer Niederrhein

(v.l.): Stefan Bisping, Svend Herder, Walter Bähren, Swen Eschmann und Torsten Breimer. (Foto: Ilgner)

Mittwoch, 04. Juni 2014

In der Endauswahl des Forschungs- und Innovationspreises der IHK Mittlerer Niederrhein: Die Wilhelm Bähren GmbH & Co. KG will bei der Pharmaindustrie mit einer völlig neuartigen Packungsbeilage punkten

Eigentlich soll der Beipackzettel von Medikamenten schnell über Nebenwirkungen und Handhabung informieren. Doch meist ist die Beilage alles andere als übersichtlich. Und ist das Blatt erst einmal ausgebreitet, bekommt der Patient es nur selten wieder in die Ursprungsform zurückgefaltet. Die Wilhelm Bähren GmbH & Co. KG aus Mönchengladbach hat eine buchähnliche Packungsbeilage entwickelt, die sich in zwei oder mehr Teile durch Perforationen trennen lässt. „So kann der Verbraucher Abschnitte, die er nicht gebrauchen kann, einfach entfernen bzw. separieren. Beispielsweise in verschiedene Sprachen – für mehrere Zielgruppen oder Anwendungen“, erklärt Walter Bähren, Geschäftsführender Gesellschafter.

Bis zu 80 Seiten kann das von den Erfindern „t[w]o tear®“ genannte Produkt umfassen. Jeder Abschnitt bildet für sich eine buchähnliche Verbindung. Im Gegensatz zu den bereits auf dem Markt befindlichen Minibooklets wird die Packungsbeilage der Mönchengladbacher aus einem Druckbogen hergestellt. „Damit ist sie untermischungssicher“, sagt Stefan Bisping, kaufmännischer Leiter.

Beim Booklet, das aus Einzelbögen besteht, kann es beim Herstellungsprozess passieren, dass Blätter falsch zusammengesetzt werden. „Das ist das größte Risiko einer Packungsbeilage im pharmazeutischen Umfeld“, erklärt Bisping. Ein weiterer Vorteil von „t[w]o tear®“: Die Produktion sei günstiger. Die Firma Bähren Druck ist Experte auf dem Gebiet der Packungsbeilagen. Sie produziert die unterschiedlichsten Formate. Die Idee zu der Innovation kam dem Team nach einem Messebesuch auf einem Flughafen. „Unser Flieger hatte Verspätung. Da haben wir uns über mögliche Neuerungen unterhalten und eine Idee kam zur anderen“, sagt Betriebsleiter Swen Eschmann. Zurück in Deutschland klebte der Leiter der Druckweiterverarbeitung Torsten Breimer ein Muster zusammen. Mit dem handgefertigten Probeexemplar holte sich das Unternehmen dann vergangenes Jahr im Juni Maschinenhersteller ins Boot, die eine maschinelle Lösung finden sollten. Erste Kundenmuster wurden produziert.

Noch in diesem Jahr soll „t[w]o tear®“ auf dem Markt eingeführt werden. Markenname und Produkt sind zum Patent angemeldet. Große Pharmakonzerne haben bereits Interesse bekundet, sagt Eschmann. Bald soll am Standort an der Hanns-Martin-Schleyer Straße in Mönchengladbach eine spezielle Falzmaschine für die Herstellung aufgebaut werden. Dass ihr Produkt Abnehmer finden wird, davon sind die Erfinder überzeugt. Nicht zuletzt, weil Beipackzettel durch die Readability Guideline der EU deutlich größer werden. Die Packungsbeilage von neu zugelassenen Medikamenten muss eine größere Schrift haben sowie leicht verständlich formuliert und übersichtlich gestaltet sein. „Unser Produkt erfüllt alle Anforderungen mit verbesserter Usability“, sagt Bisping.

Das neue Produkt soll vor allem für die Pharmaindustrie hergestellt werden. „Allerdings ist das Grundprodukt für viele Branchen interessant. Beispielsweise für die Elektroindustrie“, sagt Bähren. Zunächst wolle man sich aber auf das Kerngeschäft konzentrieren – man trage schließlich nicht umsonst den Beinamen „Der Pharma-Spezialist“. 

(Text: IHK Magazin Juni 2014, Anna Busch - Download als PDF)

Wir sind auf der Pharmapack in Paris am 12. und 13. Februar 2014

Da wir interessante Themen und Produktmuster im Gepäck haben, würden wir uns freuen Sie nicht nur zufällig in Paris zu treffen.

Gerne laden wir Sie zu Café au lait & Croissant ein, um entspannt über unsere Möglichkeiten zu Serialisierung und Tamper Verification zu sprechen. Zudem haben wir erste Produktionsmuster unseres zum Patent angemeldeten Produktes t[w]o tear® sowie 3in1-Outsert und Patient Alert Card im Gepäck.

t[w]o tear® 
steht technisch für ein, zwei oder mehr Produkte, die aus nur einem Druckbogen gefertigt werden. Zerreißt man die Produkte an den entsprechenden Perforationen erhält man praktische, buchähnliche Produkte. Drei ganz wesentliche Dinge zeichnen t[w]o tear® dabei aus. 

1. Untermischungsschutz. Aus nur einem Bogen gefertigt.
2. Handhabbarkeit. Blättern wie ein Buch statt Kleinstfalzung.
3. Effizient. Zwei oder mehr Produkte in einem Aggregat spenden. 

3in1-Outsert 
steht technisch für zwei oder mehr Produkte, die aus nur einem Druckbogen gefertigt werden. Durch Öffnen der Verschlussetiketten trennt sich 3in1 in seine Einzelteile. Somit lassen sich mehrere Packungsbeilagen mit nur einem Schritt spenden. Zwei ganz wesentliche Dinge zeichnen das 3in1 Outsert dabei aus.

1. Untermischungsschutz. Aus nur einem Bogen gefertigt.
2. Effizient. Zwei oder mehr Produkte in einem Aggregat spenden.

Patient Alert Card (PAC) 
steht technisch für ein, zwei oder mehr Karton-Produkte, die wahlweise aus nur einem Druckbogen gefertigt werden. Alternativ werden die Teilprodukte als Einzelprodukte gefertigt und kamerakontrolliert zusammengeführt. Drei ganz wesentliche Dinge zeichnen die Patient Alert Card dabei aus.

1. Untermischungsschutz. Aus nur einem Bogen gefertigt.
2. Effizient. Zwei oder mehr Produkte in einem Aggregat spenden.
3. Aus bis zu 200g/m² Karton gefertigt.

Packmittel-Topping 
steht für das kamerakontrollierte Aufbringen von unterschiedlichsten Produkten auf Packmitteln. Das können zum Beispiel Produktmuster, Ausweise, Dokumente oder Karten sein, um intensiveres Marketing zu betreiben.

Sollten wir uns nicht treffen, können wir Ihnen gerne Muster senden oder einen individuellen Besuchstermin verabreden.

Sind Sie vor Ort? Dann rufen Sie uns doch kurz an, um unser Treffen zu organisieren. Wir freuen uns und wünschen eine gute Anreise,

Swen Eschmann
Telefon: +49 2166 97291 - 66
Email: eschmann@baehren-druck.de